Archiv der Kategorie: Schulhunde

Lernen mit Schulhündin Nala

Ängste überwinden und Kompetenzen erweitern im Umgang mit einem Hund.
Nala ist eine 11-jährige spanische Wasserhündin. Sie „ arbeitet“ seit 2012 in der Schule Langbargheide. Nala ist ein freundlicher Hund. Sie verhält sich sehr zurückhaltend und lässt sich gerne streicheln.
So trauen sich nicht nur mutige, sondern auch ängstliche Kinder nah an Nala heran. Die Schüler lernen die Körpersprache eines Hundes live kennen. Sie lernen genau zu beobachten, Rücksicht zu nehmen und überwinden eigene Ängste.
Keiner lässt sich das Streicheln entgehen, denn Nalas Fell fühlt sich so weich an wie bei einem Teddybären.
Im Klassenraum bewegt sich Nala langsam und vorsichtig. So können ängstliche Kinder ihre anfängliche Scheu überwinden. Aufgebrachte Kinder werden ruhiger. Die Kinder lernen mit Nala einen Hund kennen, der sich gern etwas vorlesen lässt oder sich neben sie legt, wenn sie schreiben und lernen.
Bei Lautstärke und Hektik zieht Nala sich meist zurück. Alle Kinder wollen, dass Nala sich im Klassenraum wohlfühlt. Deshalb achten sie auf eine ruhige und ausgeglichene Atmosphäre. So fühlt sich nicht nur Nala in der Schule wohl!
Die Kinder können in der Pause mit Nala in einem kleinen Garten spielen. Sie werfen ein Bällchen und Nala bringt es begeistert zurück – denn als Belohnung gibt es meist etwas Leckeres. Das sorgt für Bewegung an der frischen Luft. Nala begleitet die Klasse auch auf Ausflüge in den Volkspark und bei den regelmäßigen Bachexkursionen an den Fangdieckgraben.
Am Wittenberger Elbstrand hat sie mit den Kindern schon tiefe Löcher gebuddelt und auf Klassenreise ist sie mit am Ostseestrand spazieren gegangen. Mit Nala bringt alles nochmal mehr Spaß.

Vorstellung Sam

Hallo! Ich bin Sam. Ich möchte auch gerne ein Schulhund an der Schule Langbargheide werden. Im letzten Jahr habe ich deshalb schon extra eine Ausbildung gemacht. Am 17.11.2019 habe ich dann auch endlich meine Prüfung zum Schulhund bestanden. Es war ein sehr langer und aufregender Tag für mich.

Nun bin ich glücklich, dass ich diesen Schritt geschafft habe und freue mich sehr auf meinen neuen Job in der Schule. Dort möchte ich gerne die Giraffen-Klasse auf ihrem Lernweg begleiten und unterstützen. Noch bin ich ein wenig schüchtern, aber ich freue mich schon ganz doll darauf, die Kinder richtig kennenzulernen und ihnen zu zeigen, wer ich bin.
Ich bin nämlich ein richtig guter Zuhörer und ist ein Kind traurig tröste ich auch gerne und helfe ihm, sich zu beruhigen. Außerdem bin ich auch ein ziemlich guter Lernpartner, wenn es um das Lernen neuer Wörter und ihrer Artikel oder das Üben von Rechenaufgaben geht. Ich liebe es, vorgelesen zu bekommen und bin ein guter Freund. Dabei dränge ich mich niemals auf, sondern warte ab, bis ein Kind zu mir kommt. Darum hat auch eigentlich keiner Angst vor mir.

In meiner Freizeit macht es mir großen Spaß, mit meinem Frauchen, spazieren zu gehen und wenn ich dann noch meine Freunde treffe, bin ich rundum zufrieden. Mit ihnen kann ich nämlich schnell rennen und mich mal so richtig austoben. Am meisten Spaß macht es, auf richtig hohe Sand- oder Laubhaufen zu springen und wieder hinunterzusausen. Buddeln kann man darin auch richtig gut. Im Sommer kühle ich mich gerne in einem See ab oder bade in der Elbe. Toll ist es, wenn ich Bälle oder Stöcke aus dem Wasser herausholen kann. Ich apportiere nämlich auch unheimlich gerne und freue mich immer, etwas Neues zu lernen. Vielleicht können mir die Kinder in der Schule sogar dabei helfen. Nur eines mag ich gar nicht: Wasser von oben! Bei Regen spazieren zu gehen macht mir wirklich keinen Spaß. Da bleibe ich lieber in meinem warmen Körbchen und schaue mir das Ganze von meinem gemütlichen Platz am Fenster an. Wenn ein spannender Tag dann zu Ende geht, bin ich gerne Zuhause und kuschle mich unter viele Decken. Dabei schlafe ich meistens tief ein und träume ganz wild von dem vergangenen Tag.

Hundgestützte Pädagogik bei den „Kastanien“ in der Schule Langbargheide:

Ida und Mimo kommen mit!

Ida und Mimo sind die Pioniere der Hundgestützten Pädagogik (HuPäSch) an der Schule Langbargheide. Nachdem sie alle Genehmigungen der schulischen Gremien, Bescheinigungen vom Tierarzt über Gesundheitszustand und gefahrloses Gemüt sowie über absolvierte Fortbildungsveranstaltungen vorgelegt haben und Klassenlehrerin Kerstin Kötz ein Konzept zu ihrem Einsatz in der Schule ausgearbeitet und vorgestellt hat, arbeiten sie seit Augugst 2011 in der Kastanien-Klasse. Mit diesen Zielen waren Ida und Mimo im August 2011 angetreten:

  • Ida und Mimo schaffen eine besondere Atmosphäre im Klassenraum,
  • fördern und unterstützen einzelne Schüler,
  • machen schüchternen Schülern Mut,
  • beruhigen aufgebrachte Kinder,
  • liefern motivierende Sprech- und Schreibanlässe,
  • sind motivierende Lesefreunde,
  • motivieren, ausführliches Wissen zum Thema Hund zu erarbeiten,
  • unterstützen die Lehrerin,
  • lassen Tierschutzaspekte erleben,
  • gehen gerne mit auf Ausflüge,

sorgen für Bewegung an der frischen Luft…   

Diese Ziele haben Ida und Mimo in den vergangenen acht Jahren mit viel Freude umgesetzt. Immer deutlicher trat dabei aber ihr in heutiger Zeit immer wichtiger werdendes Potenzial zu Tage: die Stärkung der Empathie.

Seit Ida und Mimo in der Kastanien-Klasse arbeiten, also seit es die jahrgangsgemischten „Bäume“-Klassen der Stufen 3 und 4 gibt, ist viel passiert. Die Schule Langbargheide ist eine Schule für alle Kinder und verschließt sich gesellschaftlichen Herausforderungen nicht. Inklusion ist Konzept und Kinder von Einwanderern aus Europa und der ganzen Welt sind hier herzlich willkommen. Ein neuer Schwerpunkt ist in den Mittelpunkt gerückt, denn neben Selbstbewusstsein durch erzielte Leistungen brauchen wir eine sorgsame Erziehung zum Umgang mit Vielfalt, damit eine inklusive Gesellschaft gelingen kann – Demokratiebildung in der Grundschule.

Die Kinder der Kastanien-Klasse sind in ihren Eigenschaften genauso unterschiedlich wie überall auf der Welt. Konflikte und Probleme lauern überall. Damit Vielfalt als Bereicherung angenommen werden kann, ist es so wichtig, die angeborene Empathiefähigkeit, Toleranz und Respekt zu stärken und zu wertschätzen. Dabei helfen Ida und Mimo: Ihre Fähigkeiten, Besonderheiten, ihr Temperament und auch ihre Probleme und Ängste sind für Kinder leichter zu erkennen, einzuordnen und zu würdigen. Denn weil Ida und Mimo trotz aller Rücksicht, die auf sie genommen werden muss, immer sooo süß und sooo niedlich sind, fällt es den Kindern besonders leicht, sich in sie hineinzuversetzen, sie zu beruhigen und ihnen zu helfen, ihren Platz zu finden.

Von hier aus ist der Schritt zu einem fairen und friedlichen Umgang mit anderen Kindern nur noch ein kleiner. Einige Beispiele zeigen Besonderheiten der Hunde und den Umgang der Kastanien-Kinder damit (… gewisse Verhaltensweisen sind übertragbar 🙂

Mimo erschreckt sich bei plötzlichen, lauten Geräuschen. Dürfen wir nicht mehr applaudieren? Doch! Kastanien-Kinder (und das Kollegium der Schule Langbargheide) klatschen nun in Gebärdensprache.

Ida lernt schnell. Sie braucht neue Herausforderungen, damit es nicht langweilig wird. Kastanien-Kinder haben ihr beigebracht, ihre Tasche selbst zu tragen und schon geht der Spaß los!

Mimo hat das mit der Tasche nie verstanden. Ist er dumm? Nein! Ihm ist etwas anderes wichtiger. Er liebt es, wenn Kinder bei ihm sitzen und sich mit ihm beschäftigen. Er hat Spaß mit ihnen, es soll nicht aufhören. Kastanien-Kinder tragen die Tasche gerne für ihn.

Ida ist im Umgang mit Kindern sehr zurückhaltend und schüchtern. Mag sie keine Kinder? Doch! Aber sie drängt sich nicht auf. Sie wartet, bis Kinder zu ihr kommen. Ängstliche Kinder verlieren ihre Angst, weil Ida geduldig wartet, bis sie sich trauen. Bisher hat jedes Kind in der Kastanien-Klasse die Angst vor Hunden verloren.

Mimo kläfft manchmal Dinge oder Erwachsene an. Will er beißen? Nein! Er hat manchmal Angst und möchte „seine“ Kinder beschützen. Er läuft auf die „Gefahr“ zu und bellt aufgeregt, mehr nicht. Offensichtlich hat er schon Schlimmes erlebt. Kastanien-Kinder lernen schnell, ihn zu beruhigen.

Vielfalt ist eine Bereicherung und jeder ist einzigartig und liebenswert, so schüchtern und zurückhaltend, so aufgedreht und wild, so laut oder so ängstlich, so still oder sensibel, jung oder alt, aufgeweckt oder verträumt, ob braun oder weiß, tierisch oder menschlich er – sie – es auch sein mag: Es gibt in der Kastanienklasse niemanden, der an der Gemeinschaft nicht teilhaben könnte, sollte, müsste und wollte!

Auf den Hund gekommen…

Die jahrgangsgemischte Klasse 3/4 der „Kastanien“ ist begeistert von Mimo und Ida, ihren geprüften „Schulhunden“

Schulhunde
Schulhunde

„Wir finden es richtig toll, dass Mimo und Ida bei uns in der Klasse sind!“ darin ist sich die jahrgangsgemischte Klasse 3/4 der „Kastanien“ einig.

Mimo und Ida sind Spanische Wasserhunde, so einen Hund hat übrigens auch der amerikanische Präsident Barack Obama. Sie gehören Frau Kötz, der Klassenlehrerin der „Kastanien“-Klasse. Weil sie so kinderlieb, freundlich und gesellig sind, wollte Frau Kötz ihre Hunde gerne mit in den Unterricht bringen.

Frau Berg und die Schulkonferenz haben das genehmigt. Mimo und Ida wurden von Frau Kötz gut auf die Schule vorbereitet: sie ist mit ihnen in eine Hundeschule gegangen. Sie mussten besondere Prüfungen ablegen und spezielle Nachweise über ihre Gesundheit und ihr Wesen erbringen. Die Beiden haben alle Aufgaben gemeistert und dürfen jetzt den Titel „Schulhund“ tragen.

Die Klasse freute sich riesig, als Ida und Mimo zum ersten Mal in die Klasse kamen. Die beiden wurden standesgemäß mit einer Schultüte, voll leckerer Hundekuchen, empfangen.

Seitdem die Hunde in der Klasse sind, herrscht eine besondere Atmosphäre im Klassenraum, denn die Kinder wissen „Ida mag keinen Lärm und Mimo hat Angst, wenn sich Kinder streiten“. Inzwischen weiß die Klasse ungewöhnlich viel über Hunde und Umweltschutz.

Nicht nur die Klasse liebt Ida und Mimo, auch Frau Kötz ist begeistert, denn sie hat seit diesem Schuljahr zwei ungewöhnliche „Helfer“ im Unterricht.

Weitere Informationen zum Thema
Schulhunde in der Grundschule Langbargheide

 

Schulhunde in der Grundschule Langbargheide

Die Morgenpost brachte einen Artikel über unsere Schulhunde Ida und Mimo. Unsere Schüler beschreiben das Ereignis.

MoPo
MoPo

Link zum Artikel in der Morgenpost:

http://www.mopo.de/nachrichten/ida-und-mimo-in-lurup–zwei-lehrer-auf-acht-beinen,5067140,31732734.html

Hunde lernen

Schule Langbargheide. Am Dienstag, den 1. September machten wir mit Mimo und Ida Tricks. Ich finde es toll, dass die MoPo zu uns gekommen ist. Es hat echt Spaß gemacht!

Und jetzt für die Kinder: Wenn mal die MoPo zu euch in die Schule kommt, dann freut euch!

Malte

Die coole Hunde-Action

Schule Langbargheide. Auf die Wiese sind eine Reporterin und ein Fotograf gekommen. Als erstes haben wir uns vorgestellt, dann wurden wir interviewt. Danach haben wir mit den Hunden Ida und Mimo gespielt und Fotos gemacht. Wir sind in die Klasse gegangen und haben noch mehr Fotos gemacht. Dabei mussten wir „Hühnerkacke“ sagen.

Danach sind die Leute von der MoPo gegangen und ich wünsche mir, dass ihr das lest.

Akanshika

Aktion in der Schule

Hunde in der Schule. Es ist am Dienstag passiert. Kinder haben Hunde gefüttert. Sie haben „Bällchen holen“ gespielt. Die Kastanien waren mit Frau Kötz und Frau Ohde da. Die Reporterin war mit einem Fotografen da.

Kaan

Super-Hunde-Action

In die Schule Langbargheide, auf die Wiese, sind die Reporterin und der Fotograf gekommen. Sie wollten über UNSERE Klassenhunde berichten. Die Kastanien-Klasse sollte erzählen, denn Hunde können ja nicht sprechen. Also haben sie uns abgefragt, z.B. „Kommen die Hunde überhaupt zum Streicheln?“, „Macht es Spaß mit den Hunden, oder ist es sowieso nur langweilig?“

Die meisten Antworten waren:

„JA, ES IST SCHÖN!“

Ich weiß ja nicht, wie sich Ida und Mimo gefühlt haben, aber mir hat es gut gefallen und ich hoffe, dass sie es auch schön fanden.

Nicole

Hunde in Aktion!

In der Schule Langbargheide waren Reporter zu Besuch auf der Wiese. Die Kastanien waren auf der Wiese und haben gespielt. Da kamen Reporter und haben Fragen gestellt und Fotos gemacht. Wir haben sehr viel mit den Hunden gespielt. Gefragt haben die, wie fühlen wir uns denn überhaupt mit den Hunden! „Gut!“ Konzentrieren wir uns denn mit den Hunden, machen wir viele Sachen mit den Hunden? …

Ich habe mich aber gut gefühlt dabei, mit den Hunden was zu machen und mit der Klasse.

Josef

Die Kastanien

1.9.2015 Auf der Wiese. Wir haben gespielt, und zwar draußen. Die MoPo ist gekommen, weil sie gucken wollten, was wir immer machen. Wir waren Gassi und Spielen auf der Wiese, das hat Spaß gemacht! Am lustigsten fand ich, dass Ida wie ein Model mit ihrer Tasche gelaufen ist.

Linda

 

Lehrer auf acht Beinen

Die Morgenpost brachte einen Artikel über unsere Schulhunde Ida und Mimo. Unsere Schüler beschreiben das Ereignis.

MoPo
MoPo

Link zum Artikel in der Morgenpost:

http://www.mopo.de/nachrichten/ida-und-mimo-in-lurup–zwei-lehrer-auf-acht-beinen,5067140,31732734.html

Hunde lernen

Schule Langbargheide. Am Dienstag, den 1. September machten wir mit Mimo und Ida Tricks. Ich finde es toll, dass die MoPo zu uns gekommen ist. Es hat echt Spaß gemacht!

Und jetzt für die Kinder: Wenn mal die MoPo zu euch in die Schule kommt, dann freut euch!

Malte

Die coole Hunde-Action
Lehrer auf acht Beinen weiterlesen